Lesung & Gespräch mit Olga Grjasnowa am 20.02.2013 um 20.00 Uhr

In ihrem Debütroman beschreibt Olga Grjasnowa das Leben einer jungen jüdischen Frau. Mascha stammt aus Aserbaidschan, musste aber schon als kleines Mädchen über Russland nach Deutschland fliehen. In Frankfurt ist sie mit vielen Vorurteilen ihr gegenüber aufgewachsen.

In Frankfurt  ist sie mit vielen Vorurteilen ihr gegenüber aufgewachsen. Sie konnte sich nicht richtig integrieren, konnte die Sprache nicht verstehen, fühlte sich einfach heimatlos. Heute spricht sie fünf Sprachen und strebt eine Zukunft bei der Uno an. Als ihr Freund Elias plötzlich stirbt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie flieht nach Israel, lernt dort neue Menschen kennen, fasst Fuß in einer fremden Welt und ist am Ende doch wieder allein.

Olga Grjasnowa ist ein fabelhafter Roman gelungen, in dem jede Seite zum Nachdenken verleitet und berührt.

Sie wurde 1984 in Baku, Aserbaidschan geboren und  lebt heute in  Berlin. Sie war 2011 Absolventin des deutschen Literaturinstituts Leipzig.

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